Räume, die allen gerecht werden

Wohnraum für alle.

Raumgerecht ist ein Social Enterprise. Wir entwickeln Lösungen für die bessere Nutzbarkeit von Wohnungen und Gebäuden.

Raumgerecht

Was wir tun

Vier Wege zu barrierefreiem Wohnraum

Jedes Feld steht für sich, alle teilen dieselbe Grundlage: gelebte Erfahrung von Menschen mit Behinderungen, verankert in OIB-Richtlinie 4 und ÖNORM B 1600.

Zertifizierung

Wohneinheiten nach Klassen (C bis A++) bewerten — für gemeinnützige Bauvereinigungen, Bauträger und Betriebe mit gesetzlicher Barrierefreiheitspflicht.

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Planungsberatung

Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken — in Kooperation mit Ziviltechniker:innen, mit vergünstigter Zertifizierung als Einstieg.

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Wohnraumberatung

Individuelle Beratung für Privatpersonen — wie Sie Ihren Wohnraum bedürfnisgerecht einrichten und anpassen können.

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Empfehlungen

Getestete Alltagsprodukte für Menschen mit Sinneseinschränkungen — verständlich erklärt, direkt verlinkt.

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Der Hintergrund

Ein fragmentiertes, binäres Regelwerk

Die gesetzlichen Regelungen sind zwischen den Bundesländern nicht harmonisiert und gelten fast nur für Neubau — dabei muss der Großteil barrierefreier Wohnlösungen aus dem Bestand kommen. Bestehende Filter, etwa auf Immobilienportalen, sagen zudem nur Ja oder Nein, meist gemessen an Rollstuhltauglichkeit, obwohl nur rund 4 % der Menschen mit Behinderungen einen Rollstuhl nutzen.

Bedürfnisse differenziert betrachten

Sechs Perspektiven auf Nutzbarkeit

Raumgerecht betrachtet Wohnraum nicht aus nur einer Perspektive, sondern entlang unterschiedlicher Bedürfnisse — das ist die Grundlage unseres Klassifizierungssystems.

M

Mobilität

Bewegungsflächen, Erreichbarkeit, Bedienbarkeit und individuelle Mobilitätshilfen.

S

Sehen

Orientierung, Kontraste, Wahrnehmbarkeit und sichere Informationsvermittlung.

H

Hören

Visuelle Signale, Kommunikation und das Zwei-Sinne-Prinzip.

P

Assistenz & Pflege

Platzbedarf, Unterstützungsmöglichkeiten und alltagstaugliche Abläufe.

N

Neurodivergenz

Reizreduktion, Vorhersehbarkeit, Rückzug und verständliche Raumstrukturen.

L

Lernschwierigkeiten

Einfache Orientierung, verständliche Informationen und intuitive Bedienung.

Warum jetzt

Der Bedarf wächst schneller als das Angebot

Der demografische Wandel macht barrierefreien Wohnraum zu einer der dringlichsten Aufgaben am österreichischen Wohnungsmarkt — das Angebot hält damit bislang nicht Schritt.

26,7 % Anteil der Personen ab 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2040

Partner*innen & Förderung

Gemeinsam mit Betroffenen entwickelt

Raumgerecht entsteht in Zusammenarbeit mit Immobilien- und Interessensvertretungen und wird von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert.

  • Rustler Gruppe · LOI-Partner
  • UNI Real Estate
  • IMAG Real Estate
  • ÖZIV
  • Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen
  • Wirtschaftsagentur Wien

Die Gründer:innen

Entwickelt von Menschen, die den Unterschied kennen

Raumgerecht kommt aus der Praxis: Katrin Kramer bringt jahrelange Erfahrung aus Projektentwicklung und barrierefreiem Bauen mit, Lukas Burnar mehrfache Gründungserfahrung im Sozialunternehmertum.

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Katrin Kramer

Katrin Kramer

Lukas Burnar

Lukas Burnar

Wo möchten Sie einsteigen?

Bestandsportfolio, ein neues Bauprojekt oder eine Frage zu einem Alltagsprodukt: Schreiben Sie uns, wir finden das passende Feld.