Für Bauträger, GBVs & zur Barrierefreiheit verpflichtete Betriebe
Zertifizierung, die Ihr Portfolio vergleichbar macht
Wir bewerten Wohneinheiten und Betriebsräume nach einem einheitlichen Kategoriesystem auf Basis von OIB-Richtlinie 4, ÖNORM B 1600 und ÖNORM 2023 — Ihr Werkzeug für Vermarktung, Vermietung, Fördernachweis und Nachweispflicht.
Für wen
Zwei Ausgangslagen, ein System
Wohnungsportfolios
Gemeinnützige Bauvereinigungen und Bauträger, die ihr Portfolio für Vermarktung, Vermietung oder Fördernachweis transparent klassifizieren wollen — vollständig oder anlassbezogen.
Gesetzlich Verpflichtete
Betriebe und Einrichtungen mit gesetzlicher Barrierefreiheitspflicht, etwa Ordinationen im Rahmen der Ärztekammer — für einen nachvollziehbaren, dokumentierten Nachweis.
Ablauf
Der Zertifizierungsprozess in fünf Schritten
Erstgespräch & Scope
Wir klären Portfolio oder Objekt, Zielsetzung (Vermarktung, Förderung, Nachweispflicht) und wählen die relevanten Themenfelder aus dem Kategoriesystem aus.
Begehung & Bestandsaufnahme
Vor-Ort-Erhebung der relevanten Kriterien je Nutzungsbereich — von Zugängen über Sanitärräume bis zu Orientierungs- und Leitsystemen.
Klassifizierung
Die erhobenen Kriterien werden dem Kategoriesystem zugeordnet und streng-kumulativ zu einer nachvollziehbaren Klasse (C, B, A, A+ oder A++) je Einheit verdichtet.
Zertifikat & ID
Sie erhalten ein Zertifikat inkl. eindeutiger Identifikationsnummer je Einheit — nutzbar in Exposés, Vermietungsunterlagen, Förderanträgen und als Nachweisdokument.
Re-Zertifizierung & Begleitung
Bei Umbauten oder nach festgelegten Prüfintervallen aktualisieren wir die Klassifizierung — optional begleiten wir auch die Umsetzung von Maßnahmen.
Preismodell
Gestaffelt nach Fläche, nicht nach Pauschale
Die Zertifizierung wird nach m² gestaffelt bepreist — größere Portfolios profitieren von einem sinkenden Preis pro m². Ein konkretes Angebot richtet sich nach Objektanzahl, Nutzungsart und gewünschtem Detailgrad.
Einzelne Liegenschaft
Für ein Gebäude, eine Ordination oder eine überschaubare Anzahl an Einheiten — z. B. im Rahmen eines konkreten Anlassfalls.
Mehrere Liegenschaften
Gestaffelter m²-Preis für ausgewählte Standorte — etwa vor einer Sanierungswelle oder Neuvermietung.
Laufende Zertifizierung
Regelmäßige Klassifizierung neuer und bestehender Einheiten inklusive Re-Zertifizierungsintervallen.
Schwellenwerte
BVergG
Speziell für kleinere GBVs
Anlassbezogen statt portfolioweit
Gerade kleinere gemeinnützige Bauvereinigungen müssen nicht das gesamte Portfolio auf einmal zertifizieren lassen. Wir setzen dort an, wo ohnehin gehandelt wird:
Anlassfälle
Eine Sanierung, ein Mieterwechsel oder eine Förderzusage sind der natürliche Zeitpunkt für eine Klassifizierung — nicht ein separates Großprojekt.
Direktvergabe-Schwellen
Für Aufträge unterhalb der Direktvergabe-Schwelle entfällt ein langwieriges Vergabeverfahren — das macht den Einstieg unkompliziert und schnell.
Planen Sie noch, statt zu bewerten?
Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken
Steht Ihr Projekt noch in der Planungsphase, ist eine Zertifizierung im Nachhinein oft nicht der effizienteste Weg. Auf unserer Planungsberatungs-Seite zeigen wir, wie wir gemeinsam mit einem Ziviltechniker-Partner Barrierefreiheit von Beginn an einplanen.